{"id":29123,"date":"2019-03-08T06:28:41","date_gmt":"2019-03-08T05:28:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mgv-imhausen.de\/?page_id=29123"},"modified":"2019-03-08T06:28:41","modified_gmt":"2019-03-08T05:28:41","slug":"zur-geschichte-des-mgv-deutscher-maennerchor-imhausen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mgv-imhausen.de\/?page_id=29123","title":{"rendered":"Zur GESCHICHTE DES MGV ,,Deutscher M\u00e4nnerchor\u201c IMHAUSEN"},"content":{"rendered":"<p>1)\tGr\u00fcndung eines MGV in Imhausen 1854<br \/>\nIn den Pfarrakten der geistlichen Schulinspektion ( Archiv der evangelischen Kirche zu Rosbach\u2014Sieg) wurde 1847 amtlich vermerkt, dass der Schullehrer B e r g h a u s gelobt werde wegen seiner Verdienste f\u00fcr das Chorleben und den Gesang, ,, auf dessen Verbesserung er mit gl\u00fccklichem Erfolg hier wirket&#8220;,<br \/>\nSeit 1855 hatte Berghaus den Rosbacher MGV (Concordia), dessen Tradition bis 1817 zur\u00fcckreicht, geleitet, war dazu Mitglied des Chors der Oberbergischen Lehrerschaft ( 4.S\u00e4ngerfest 1942 in R\u00fcnderoth) und offenbar bem\u00fcht, in Nachbargemeinden die Gr\u00fcndung von Bruderch\u00f6ren anzuregen. Zun\u00e4chst blieben seine Bestrebungen ohne Erfolg.<br \/>\nDa wurde Ende 1855 wieder einmal ein Lehrer aus I m h a u s e n abberufen, und ein Nachfolger war so schnell nicht zu be\u00ackommen: Die behelfsm\u00e4\u00dfige Schule, seit 1828 in H u n d h a u s e n , war wenig attraktiv mit (120 \u2014 140 Kindern in zwei Schichten auf kleinem Raum, daneben Wand an Wand ein Stall mit Klein\u00acvieh, dar\u00fcber eine unzureichende Lehrerwohnung. So lange der schon 1807 geforderte Neubau in Imhausen nicht abgeschlossen war, griff man auf behelfsm\u00e4\u00dfige b\u00e4uerliche Anwesen in Hundhausen zur\u00fcck.<br \/>\nZweifellos ist Lehrer Berghaus von einflussreichen Kommunalpolitikern (Presbytern und Schulvorst\u00e4nden) wie Peter Eschmann (Gansau), Thomas  (Eundhausen), Brabeck (Imhausen) ermutigt worden, sich der Imhausener Schulmisere anzunehmen.<br \/>\nVielleicht sah der ,,leidenschaftliche Musikus\u201c ( so wurde er von dem Rosbacher Dorfchronisten Gerhard Gerhards (1778\u20141855) einmal charakterisiert! ) in einer Vertretung in Imhausen die Chanche, seinen Rosbacher Verein zu vergr\u00f6\u00dfern oder gar einen neuen ortseigenen Verein zu gr\u00fcnden!<br \/>\nAm 16.M\u00e4rz 1854 bat er seinen Ortsschulinspektor Pfarrer Molly um Abordnung nach Hundhausen , ,,zeitweilig will (ich) im Interesse der verlassnen Schul zu Imhausen derselbigen ein Opfer bringen, in dem ich bis zur Wiederbesetzung den dortigen Unterricht \u00fcbernehme<br \/>\nDer B\u00fcrgermeister N\u00f6rrenberg stimmte dem zu. Ab Ostern \u00fcber nahm(1854) Lehrer Bergheus vertretungsweise den zus\u00e4tzlichen Schuldienst in Hundhausen und schon im M a i des gleichen Jahres ist von einem ,, Chor Imhausen&#8220; die Rede!<br \/>\nNun war dieser Lehrer Bergbaus in den 25 Jahren seiner Rosbacher  T\u00e4tigkeit ein au\u00dferordentlich selbstbewuster und eigensinniger Mensch. Die Schulvorst\u00e4nde warfen ihm des \u00f6ffternen unfreundliches Benehmen vor, klagten \u00fcber seine Vorliebe, Privatunterricht in Franz\u00f6sisch,Geige- und Viavocord-Spiel zu erteilen und beargw\u00f6hn ten den ,,Sing\u2014und L\u00e4rmverein, dessen Singerei mit Surrogaten (Alkohol!) und Geschrei\u201c verbunden sei. Der Pfarrer musste erinnern, dass immerhin der Schulpfleger (Schulrat) Superintendent Benkhoff in Odenspiel anerkannt habe, dass ,,p.Berghaus zur Verbesserung und Veredelung des \u00f6ffentlichen Gesang  musterhaft wirke\u201c<br \/>\nEs ist anzunehmen, dass dem Pfarrer daran liegen musste, die Bewohner des L e u s c h e i d e r \u00d6rtchens (zu dem bis 1776 Imhausen, Hundhausen, Geil- und Niederhausen, Hausen, Gansau und Wiedenhof geh\u00f6rten) zufrieden zu stellen ; denn die jahrelangen Prozesse zwischen den Kirchen Rosbach und Leuscheid, recht unerquickliche Streitigkeiten zwischen den Bauern h\u00fcben und dr\u00fcben, die Tatsache der j\u00e4hrlichen ,,Pr\u00fcgelkirmes\u201c zu Geilhausen , wahre Dorfschlachten am Margaretentag, zwangen weltliche und geistliche Beh\u00f6rden, die \u201cfeindlichen Br\u00fcder in den Griff zu bekommen\u201c Es konnte darum n i c h t g\u00fcnstig sein, etwa Imhausener S\u00e4nger im Rosbacher Chor aufzunehmen, wei\u00df Gott die gemeinschaftsbildende Kraft des Chorliedes w\u00e4re wohl kaum wirksam geworden.<br \/>\nDarum vermute ich aus Kenntnis der Zusammenh\u00e4nge, dass Lehrer Bergbaus ermutigt worden ist, in Imhausen einen neuen Chor zu bilden. Dies geschah schon im Mai 1854 in der Gastwirtschaft des einflussreichen Michael Brabeck<br \/>\nBrabeck war ein Freund des Rosbacher Kirchmeisters Gerhard.s, des bekannten Chronisten und Dorfpoeten ,,vom Wieshof\u201c; beide waren Kollegen im Presbyterium, im B\u00fcrgermeisterei-Rat, beide waren S\u00e4ngerfreunde Gerhards hatte 1817 den Rosbacher Chor ins Leben gerufen, Brabeck 1854 den Imhausener Verein aus der Taufe heben helfen; beide waren Spezerei-H\u00e4ndler ( etwa Drogisten ), hatten einen Winkel ( Laden) f\u00fcr Eisengusswaren, und Brabeck unterhielt dazu noch eine gutgehende Brandwein\u2014Brennerei.<br \/>\nDer Rosbacher Chor entstand 1817 aus einem kirchlichen S\u00e4ngerkreis, der sich erst aus geistliche: Bevormundung l\u00f6sen konnte, als S\u00e4nger aus der ganzen Gemeinde dem MGV beitraten, die beil\u00e4ufig Auch in der evangelischen u n d katholischen Kirche ihre Lieder darboten. Imhausen dagegen hatte sich keinen \u00fcber\u00f6rtlichen, sondern einen Verein geschaffen, der dem Schulbezirk entwachsen und aus ihm auch seine Mitglieder aufnahm und weder der Billigung noch der Unterst\u00fctzung der Kirche be\u00acdurfte. Das war ein Wagnis und konnte nur gelingen, wenn man einen selbst\u00e4ndigen Lehrer\u2014Dirigenten hatte und ein S\u00e4ngerreservoir das alte Vereinsschwierigkeiten \u00fcberstand! Immerhin waren die beiden MGV Bosbach und Imhausen die beiden einzigen Gesangvereine im damaligen Kreis Waldbr\u00f6l; der dritte Chor (zu Waldbr\u00f6l!) bildete sich erst 1862!<br \/>\nWenn Bundespr\u00e4sident Theodor Heuss, der Stifter der Zelter Plakette, auf dem S\u00e4ngerbundtreffen in Frankfurt (1951) herausstellte, ,,dass der Dorfschulmeister als Grundelement des Gesangelebens und des Nachwuchses die See1e des M\u00e4nnergesangvereins war\u201c, so l\u00e4sst sich diese Erscheinung gerade an den Ch\u00f6ren unserer engeren Heimat pr\u00e4gnant nachweisen: Mit den Schulgr\u00fcndungen erfolgte sp\u00e4ter fast gleichzeitig auch die Bildung von kultu\u00acrellen Vereinigungen, besonders aber von Gesangvereinen!<br \/>\nLeider lassen sich die Namen der ersten Chormitglieder nicht mehr ermitteln; doch wird es auch im Imhausener Verein kaum anders gewesen sein, als in den meisten anderen Heimatch\u00f6ren:<br \/>\nDie Mitgliedschaft war und ist es z.T. noch heute ein St\u00fcck Familientradition; wir k\u00f6nnen Familien aufz\u00e4hlen, die bereits in der dritten und vierten Generation treue Mitglieder der S\u00e4ngergemeinde sind. Der Vater brachte den Sohn mit, der Lehrer ermunterte die Schulentlassenen zum Eintritt. Der Verein war zu einem Teilbereich der Heimat geworden; in einer Chronik sprach man bezeichnenderweise von der ,,Vereinsheimat\u201c.<br \/>\n,,Des S\u00e4ngers Geburt beginnt mit dem seligen Wiegelied, des S\u00e4ngers Jugend mit dem heiligen Liebeslied, des S\u00e4ngers Alter mit den m\u00e4chtigen Schlachtgesang, des S\u00e4ngers Ende mit stillem Grabgesang\u201c&#8230;\u201c,<br \/>\nso lesen wir in der Chronik eines alten Siegkreis Vereins Das enge Verh\u00e4ltnis des S\u00e4ngers zu seiner Vereinsheimat offenbaren auch die sinnreichen Leitspr\u00fcche in Chroniken und auf Fahnen und in besonderem Ma\u00dfe die Zie1e , die man sich neben der ,,Pflege des Gesangs\u201c steckte!<br \/>\nMit ziemlicher Sicherheit k\u00f6nnen wir das Liedgut angeben, das in den Gr\u00fcnderj\u00e4hren ( 1854\u20141859) bevorzugt wurde.<br \/>\nIm Familienbesitz erhalten ist die ,,Kunkel\u00b4sche Li.edersamlung ausgew\u00e4hlter vierstimmiger Ges\u00e4nge f\u00fcr M\u00e4nnerstimmen (ein) ziemelich volumin\u00f6ses Gesangswerk und. transportables Unterrichtabuch f\u00fcr Gesangsfreunde\u201c. Dies Liederbuch tr\u00e4gt neben dem Hinweis ,,Imhausen\u201c<br \/>\nin gestochen\u2014feiner Handschrift des Lehrer\u2014 Dirigenten B e r g h a u s auf dem Deckblatt die Worte<br \/>\n&#8222;Menschenbildung ist ist des Bundes stetes, einz\u00b4ges Losungswort, wahre Freiheit, freie Wahrheit gilt auf Erden, Himmelsklarheit ist des Volkes bester Hort!\u201c<br \/>\nWelch ein hochgestecktes, fast m\u00f6chte man sagen pathetisches Ziel! Als 1952 der MGV Imhausen zum ersten Wettstreit nach dem Kriege aufrief gab man sich bescheidener: &#8222;&#8230;der Sorgen nicht gedacht! Sch\u00f6pfet Kraft f\u00fcr des Lebens Gebraus. Nur singen, sich freuen und gut verstehen! Drum ein Hoch dem Gesang, lasst ert\u00f6nen das L i e d, das in Freude die Herzen der M\u00e4nner durchgl\u00fcht\u201c.<br \/>\nDoch Jene gro\u00dfen Worte von der F r e i h e i t, die Lehrer\u2014 Dirigent Bergbaus seinem Verein auf die Fahne schrieb, finden wir auch in dem Tagebuch des Rosbacher Chronisten Gerhards wieder, der in der Heimatliteratur als ,, Erster Demokrat&#8220; gew\u00fcrdigt worden ist. Halten wir darum fest: Die Auswirkungen der Revolution von 1848 fanden auch im Siegtal ihren Niederschlag. Gerhards sprach vom ,, s\u00fc\u00dfen Sermon der Freiheit ,, und Bergbaus von der wahren Freiheit und der freien Wahrheit : Was uns heute an diesen Begriffen so feierlich und salbungsvoll vorkommt, war damals sicherlich kein leeres Lippenbekenntnis, sondern echte menschliche und politische Sehnsucht<br \/>\nZum Repertoir der beiden Berghaus-Ch\u00f6re in Imhausen und Rosbach geh\u00f6rten (entsprechend den im Kunkel\u2018schen Liederbuch angekreuzten Titeln) 1854\u20141859<br \/>\n18 Religi\u00f6se Ges\u00e4nge,<br \/>\n6 Vaterl\u00e4ndische Lieder,<br \/>\n7 Wanderlieder<br \/>\n5 Naturlieder<br \/>\n5 Ges\u00e4nge zu den Jahreszeiten,<br \/>\n5 Lieder zu den Tageszeiten,<br \/>\n8 Heimatlieder zum Abschied<br \/>\n7 Heimatlieder vermischten Inhalts.<br \/>\nBeim &#8222;Volksgut&#8220; gab man besonders Haydn , Si1cher, Zelter, Schubert , N\u00e4ge1i , Schulz und Sering den Vorzug, also Kompositionen, die auch heute noch interpre\u00actiert werden!<br \/>\nAn dieser Stelle bemerkenswert ist, dass beim ersten S\u00e4nger\u00acwettstreit im Siegkreis n a c h dem Kriege, der in Imhausen stattfand, das zeitgen\u00f6ssische Schaffen ebenso im Vordergrund stand mit Kompositionen von Sendt, Haas, Jochum, Li\u00dfmann, Bische Bein, Hindemith, Othegraven \u2014und neben Brahms, Silcher  und Schubert auch alte Volkslieder des 16. und 17.Jahrhunderte im neuen Satz.<br \/>\nVom Vereins1eben der ersten Jahre in Imhausen l\u00e4sst sich nicht mehr ermitteln. Wir wissen nur, dass Vater und Sohn Michael Brabeck den Verein in ihrer Gastwirtschaft aufnehmen und beide auch aktive Mitglieder waren.<br \/>\nAm 7.8.1854 wurde der Schul\u201cLehrling\u201c Jog. Grh. Krah (aus Alsdorf ,Krs.Altenkirchen) nach Hundhausen versetzt; da er l\u00e4ngere Zeit im Neuwieder Seminar das n\u00f6tige R\u00fcstzeug f\u00fcr seine Unterrichtsarbeit erwerben musste, blieb Bergbaus weiter dem Jungen Verein treu .Zwischendurch wirkte auch Lehre: Christian Weber, im Dorf ,, sehr beliebt ,, , an der Schule , nicht aber im Verein. Der S\u00e4ngerpraeses B r a b e c k in der \u201cSpezial\u2014B\u00fcrgermeisterei\u201c Dattenfeld  (Rosbach) Beigeordneter , drang nun energisch auf Fertigstellung der schon vor vielen Jahren geplanten neuen Schule die Ostern 1860 bezogen werden konnte. Bei der Einweihung bot Lehrer Krah mit den Kindern den Coral ,,Dir, Dir, Jehova , will ich singen\u201c dar, eine gewiss erstaunliche Leistung. Des so hoffnungsvoll angelaufenen Gesangvereins aber ist keine Erw\u00e4hnung getan, ( bei der 100\u2014Jahrfeier 1960 umrahmte der MGV Imhausen das imposante Schulfest! ) \u2014 warum standen die S\u00e4nger abseits?<br \/>\nDirigent Bergbaus konnte nicht mehr, er lag schwerkrank dar nieder, am 28.April 1860 verstarb er.<br \/>\nLehrer Kroll aber konnte dem Chor nicht vorstehen. Mit herber Kritik vermelden die Schulvorst\u00e4nde dem Inspektor Pfarrer Molly,<br \/>\n&#8222;&#8230; Krah l\u00e4sst es im Gesang am n\u00f6tigen Geschick fehlen\u201c<br \/>\nAuch bei seinem ehemaligen Seminarlehrer, dem nunmehr (1864) Gesttlichen  Regierungs- und Schulrat Grasshof findet er wenig Beifall. Der hohe Visitator, bekannt f\u00fcr seine kritischen Unterweisungen in der L e h r e des Gesange, schreibt in seinem Pr\u00fcfungsbericht:<br \/>\n,,(Krahs) mehrstimmiger \u2014Goldne Abendsonne-, sowie Chor-  gesang gen\u00fcgten nur m\u00e4\u00dfigen Anforderungen. Der Lehrer selbst hat eine rauhe, fast m\u00f6chte man sagen rohe Stimme und sollte sich daher mit Vorliebe der Violine bedienen\u201c<br \/>\nMan sp\u00fcrt hier f\u00f6rmlich einen Vorwurf (aus Luthers Tischreden) heraus: ,,Ein Lehrer m u \u00df singen k\u00f6nnen, sonst sehe ich ihn, nicht an!\u201c<br \/>\nDas Loblied auf Lehrer Webens Leistungen auf dem Gebiet des Singens (1860), ohne dass er je als Chor\u2014Dirigent in Erscheinung  trat, klingt einigerma\u00dfen unverst\u00e4ndlich. Es ist auch verwunderlich, wenn man Lehrer Krahe mangelhafte Erfolge im Gesang bekritelt, obwohl man ihn bittet, zur Schuleinweihung einen vier\u2014 stimmigen schwierigen Chor mit den Schulkindern einzu\u00fcben! Man mag hieraus erkennen, wie oft sich die Aussagen in den Berichtun jener Zeit widersprechen. Mag aber sein und das ist wohl wahrscheinlich  dass die beiden Lehrer an den Leistungen eines Chor- P\u00e4dagogen wie Berghaus gemessen wurden und. darum resignierten.<br \/>\nBerghaus hat den MGV Imhausen (ein Vereinsnamen ist nicht \u00fcberliefert!) bis 1858 oder 1859 geleitet. Er litt an Auszehrung ( Kr\u00e4fteverfall), der Krankheit jener Menschen, die sich im Dienste verbraucht heben: Sorge f\u00fcr eine zeitweise 140 bis 170 Sch\u00fcler umfassende Schule, f\u00fcr Vertretung in Imhausen, f\u00fcr zwei Gesangvereine, Sorge f\u00fcr eine 11 k\u00f6pfigen Familie, Sorge f\u00fcr die vielf\u00e4ltigen Arbeiten an Gemeinde, Kirche und in seincr Landwirtschaft, Sorge um das t\u00e4gliche Brot bei einem Gehalt von 20 Talern monatlich und 7 1\/2 Orgeltalern j\u00e4hrlich und einer Pfr\u00fcnds von 5 Morgen nicht gerade besten Schulackerlandes! Vergr\u00e4nt und lebensm\u00fcde schloss Bergbaus, der Gr\u00fcnder des Imhausener Chores und sein Leiter von 1854 \u2014 1859 , am 28.April 1860 die Augen.<br \/>\nHier muss man die Leistungen jener Dorfschulmeister, jener ,,ersten Bettelm\u00e4nner der Gemeinde\u201c, herausheben. Es war schon so, wie es der Bischof und P\u00e4dagoge J.M.S Ailer\t( 1851 ) in einem Buch \u00fcber die Erzieher mit bewegter Klage und bitterer Ironie ausrief:<br \/>\n,,Man darf nicht dar\u00fcber spotten, dass manche Schullehrer\tzugleich Mesner, Kator, Organist, Chorregent, Totengr\u00e4ber , Hochzeitslader ,Kirchendiener ,Conto und Briefeschreiber sind und nebenbei noch Wiesen m\u00e4hen Korn dreschen m\u00fcssen, und, wenn das Weib in den Wochen ist, auch noch Koch in Hause sind. Hier darf nicht gespottet werden, hier muss g e h o l f e n werden!\u201c<br \/>\nAber ist es nicht bezeichnend, dass gerade solche Schulm\u00e4nner, die das Leben nur in den Schattenseiten aufwachsen und in k\u00f6r\u00acperlicher Verbrauchtheit dahinwelken lie\u00df, in unserer Heimat die L i e b e zum  L i e d e geweckt haben?! Solche Lehrer waren in \u00d6tterahegen bei Rosbach S c h e n k (1825 mit seinem ,,Singekreis\u201c) und S c h m e 1 i n g, der 1878 den MGV gr\u00fcndete; ein solcher Lehrer vor allem war B e r g h a u s, Dirigent in Rosbach von 1855 bis 1860 und in Imhausen von 1854 bis 1859.<br \/>\nIn der Abhandlung ,,Im Klang der T\u00f6ne\u201c und. in der Festschrift ,,156 Jahre Tradition des deutschen Liedes\u201c (1953),herausgegeben von MGV Concordia-S\u00e4ngerbund Rosbach, Inhaber der Zelter\u2014Plakette  hei\u00dft es u.a.:<br \/>\n,,Das Beispiel Imhausen und Rosbach beweist, wie sehr der gesangeskundige und gesangesfrohe Lehrer auf dem Lande das treibende Element nicht nur der Nachwuchsfrage, son\u00acdern des Vereinslebens \u00fcberhaupt war. Wenn die Gemeinde Rosbach vor \u00fcber hundert und mehr Jahren au\u00dfer losen Singekreisen und Ans\u00e4tzen zur Vereinsbildung Ch\u00f6re wie Imhausen und Rosbach besa\u00df, so ist das ein besonderes Verdienst des Lehrers Bergbaus.\u201c<br \/>\n2)\tGr\u00fcndung eines MGV in Imhausen 1886\/1896,<br \/>\nLange Zeit h\u00f6rt man nichts mehr vom Imhausener S\u00e4ngerverein zumindest schweigen sich die uns zug\u00e4nglichen Akten und Chroniken dar\u00fcber aus. Nach Bergbaus\u2018 Abgang hat Rosbach Gl\u00fcck, t\u00fcchtige Lehrer-Dirigenten wie Scheffels und sp\u00e4ter Meiswinkel zu gewinnen. Aber auch in Rosbach reifen nicht alle Bl\u00fctentr\u00e4ume. Eine neue Zeit bricht heran , viel Kritik am \u00fcber\u00ackommenen Liedgut wird ge\u00fcbt , die wirtschaftliche Lage wirkt sich aus : Nach dem Kriege von 1870\/1 beginnen die STOLZEN Gr\u00fcnderJAHRE ( fest eine ,,Vorschule\u201c zum Wirtschaftswunder unserer Tage). Die gro\u00dfe Zeit der M\u00e4nnergesangvereine scheint dahin zu sein! Viele Vereine schrumpfen zusammen, l\u00f6sen sich auf , ,,ruhen ,,.<br \/>\n,,Wer unsern Volk das Volkslied wiedergibt, der gibt ihn sei\u2014  ne Seele wieder\u201c , rief der Heimat Dichter Peter Rosegger einst aus.<br \/>\nUnd wieder waren es Lehrer, die das Lied aus der Schule in den Verein trugen: In Rosbach 1886 der Lehrer Meiswinkel, und in I m h a u s e n will man nicht zur\u00fcckstehen. Der Lehrer Wilhelm Kurz fordert ,,einen Verein wie ein K1einod, der so manche liebe Feier durch frohen Gesang versch\u00f6nt\u201c.<br \/>\nAber Begeisterung allein bringt noch keinen Verein zustande! Lehrer Kurz hat keinen Erfolg &#8211; noch nicht! Er findet einen neuen Weg der uns wahrlich Bewunderung abzwingt. Er geht in die Spinnstuben, zu den \u201cHostessen\u201c, wo bei Gemeinschaftsabenden und gemeinschaftlichen Arbeiten Lieder gesungen werden. M\u00e4dchen und Burschen pflegen hier mit Hingabe die recht schmalzigen ,,Hostlieder\u201c. Der Lehrer versucht Einfluss zu nehmen und besseres Liedgut einzuf\u00fchren. Man horcht auf, als es ausgerechnet Lehrer Kurz ist, der bei feierlichen Anl\u00e4ssen (z.B. bei der Lutherfeier in Rosbach 1855 und der Kaiserfeier 1888 ) die Sch\u00fclerch\u00f6re aus den Gemeindeschulen gebildet \u2014 leitet. Lange bleibt Imhausen bei seinem losen S\u00e4ngerkreis\u201c \u2014ohne verbindlichen Vereisnamen! Er will keinen Verein ,,gr\u00fcnden\u201c, sein Verein soll von selbst entstehen, aus einem dringenden Bed\u00fcrfais heraus wachsen!<br \/>\nWeihnachten 1896 ist es endlich so weit.<br \/>\nAnl\u00e4sslich einer Adventsfeier der Schule wird in der Gastwirtschaft Feldhoff in Imhausen der \u201cS\u00e4ngerkreis\u201c zum Verein ,,DEUTSCHER M\u00e4NNERCHOR\u201c.<br \/>\nFast 40 Mitglieder kann Lehrer Kurz um sich scharen. Nun hat der Schulbezirk Imhausen einen ,,richtigen\u201c Verein , \u00e4hnlich wie damals unter Berghaus\u2018 Zeiten, diesmal aber mit einem verpflichtenden Namen, demn\u00e4chst (1903) auch ,mit einer Fahne und dem Spruch ,, IM LIEDESTARK,DEUTSCH BIS ins MARK ,,. Man unterwirft sich fest umrissenen Statuten. Der Verein wird dem Landratsamt in Waldbr\u00f6l gemeldet, ins Vereinsregister eingetragen. Regelm\u00e4\u00dfige, systematische Probenarbeit ,jede Woche wird zur Pflicht; unentschuldigtes Fehlen wird mit strengen Geldstrafen belegt. Man gibt sich f\u00fcr die fernere Zukunft ein gro\u00dfes Zie1<br \/>\n,,Pflege des geistlichen, vaterl\u00e4ndischen und volkst\u00fcm\u00aclichen Gesanges, Ausbildung der Gesangsorgane (!)seiner Mitglieder, F\u00f6rderung e d 1 e r Gesinnungen \u2014und\u2014 Pflege der Gemeinschaft\u201c.<br \/>\nT\u00fcchtige Vorsitzende (fr\u00fcher Pr\u00e4ses genannt) und Dirigenten geben dem Verein Inhalt und Gewicht<br \/>\nIn den Jahren 1886 bis 1902 betrieb Lehrer\u2014Dirigent Wilhelm K u r z systematische Gesangaschulung und erreichte 1896 die ,,ordentliche ,, Eintragung in das Vereinsregister. Zu seinem 25j\u00e4hrigen Dienstjubil\u00e4um durfte er den reichen Dank seiner Schul \u2014und S\u00e4ngergemeinde entgegennehmen.<br \/>\nUm die Jahrhundertwende waren die Gesangvereine arger Kritik ausgesetzt, man warf ihnen \u00e4u\u00dferes Pathos und formelhafte \u00e4userlichkeit und unk\u00fcnstlerische Chorliterstur vor und hielt ihren Einsatz f\u00fcr ,,unbedeutend&#8220;; man tendierte nach gemischten Ch\u00f6ren. Die aus dem Siegerland einsetzende Bewegung der Arbeitergesangver\u00aceine, deren Bezirksdirigent lange Jahre der Lehrer Wilhelm M a y (Opperzau) war, suchte Einfluss auf Auswahl und Interpretation des volkst\u00fcmlichen Liedschatzes zu nehmen.<br \/>\nSo war es ein gl\u00fccklicher Griff, dass der MGV ,,Deutscher M\u00e4nnerchor\u201c 1904 den Lehrer\u2014Dirigenten Wilhelm May verpflichtete, der mit seinem lebensfrohen Naturell \u00fcber 45 Jahre zu den beliebtesten und erfolgreichsten Musikp\u00e4dagogen unseres Heimatraumes geh\u00f6rte. 14 Ch\u00f6ren gab er Grundlagen und Fertigkeit. Mit st\u00e4rkster Initiative konnte er um 1910 das missliche Verh\u00e4ltnis zwischen den Arbeiterch\u00f6ren zu den anderen MGV.en kl\u00e4ren.<br \/>\nIn Imhausen wirkte Wilhelm May bis 1950,stand aber als<br \/>\n(bisher erster und einziger!) E h r e n d i r i g e n t bis an sein Lebensende ( 1952 ) in enger Verbindung mit ,,seinem Lieblingschor\u201c. Eines seiner Lieblingslieder w\u00fcnschte er sich als Grabgesang: \u201cIch bin ein Sohn des Volkes&#8230;\u201c<br \/>\nund in der Tat, er w a r ein Sohn des einfachen Volkes, Bergarbeitersohn, leidenschaftlicher Sozialdemokrat, Referent einen Arbeiterorgangs, w\u00e4hrend des Dritten Reiches hart angegangen und wegen seiner \u201cpolitischen Vergangenheit\u201c aus der Chorbewegung ver\u00acdr\u00e4ngt.<br \/>\nAuf den Arbeitersohn May folgte als Dirigent ein Autodidakt der Arbeiter Martin S c h 1 e c h t r i e m e n, der das Vereinsschiffleon bis zum Kriegsende steuerte und nach einem zweij\u00e4hrigen  Zwischenspiel 1946\u20141947 durch Dirigenten Dr .Karl Schmale (heute Prof.f.Physik an der Kanthochachule in Braunschweig) auch in den Jahren 1947 bis 1951,insgesamt also fast 20 Jahre.<br \/>\nSeit 1951 leitet Musikdirektor Heinrich S t a h 1 den M\u00e4nner-chor in Imhausen mit Geschick und Erfolg<br \/>\nBisher nahm der Verein an S\u00e4ngerwettstreiten teil:<br \/>\n1902 Betzdorf (Kurz)<\/p>\n<p>1904 Hamm\t(Christmann)<br \/>\n1907\tHennef (May)<br \/>\n1909\tEiserfeld (May)<br \/>\n1911\tRosbach\t(May)<br \/>\n1924\tBetzdorf\t(Mey)<br \/>\n1925\tPracht(May)<br \/>\n1927 Geisenheim\t(Mey)<br \/>\n1929\tWindhagen\t(May)<br \/>\n1929 Dierdorf\t(Mey)<br \/>\n1934  Eiserfeld (Schlechtriemen)<br \/>\nl950Echerhof\t(Schlechtrienen)<br \/>\n1958\tBadGodesberg (Stahl)<br \/>\nDie St\u00e4rke des Chores schwankte zwischen \u201cetwa\u201c 40 ( 1896 )und gegenw\u00e4rtig 54 , davon 18 % Jugendliche (unter % 25 Jahren) und 24 % S\u00e4nger \u00fcber 5 0 Jahre, dazu unterst\u00fctzen etwa 70 passive Mitglieder die kulturellen Belange der Vereinigung.<br \/>\nEs ist typisch f\u00fcr die dorfeigenen Vereine, dass sie umsichtige, organisatorisch begabte M\u00e4nner f\u00fcr den Vorstand finden, die Jahr zehnte hindurch ein einheitliches Vereinsbild pr\u00e4gen konnten.<br \/>\nLange Jahre war der Kommunalpolitiker Michael Brabeck ab 1854 Pr\u00e4ses des Vereins. In den Jahren seit 1896 f\u00fchrten den Vorsitz<br \/>\n1896-1897\tKarl Kolb<br \/>\n1897\t-1900\tPeter Gelhausen<br \/>\n1900\t-1906\tHeinrich Quarz<br \/>\n1906-1908\tChristian Weiper<br \/>\n1908-1909\tRobert Gerhards<br \/>\n1909-1911\tKarl Engelhardt<br \/>\n1911-1946\tEduard F u c h s (i)<br \/>\n1946-1955\tKarl Thomas<br \/>\n1955-1956\tOtto Thomas<br \/>\n1956-1961\tWilli Ludwig<br \/>\n1961-1965\tWilhelm Fenstermacher<br \/>\n1965-\tAlfred Schmidt<br \/>\nIhnen ist\tes ma\u00dfgeblich, zu verdanken, dass\tsich die Tiefen- und Breitenarbeit des MGV auch auf soziale und kulturelle Aufgaben erstreckt.<br \/>\nNachbarschaftshilfe war gro\u00dfgeschrieben: man half gemeinsam bei Bauarbeiten, bei der Ernte,bei. Erkrankung von Sangesbr\u00fcdern! Die Weihnachtsfeiern der Schule werden durch Spenden und Gaben bereichert. Was w\u00e4re die Jahrhundertfeier der Schule (1960), Schulweihfeste in Imhausen 1964 und Roht 1959 ohne den festlichen Rahnen unseren Heinatch\u00f6re!<br \/>\nDie gro\u00dfen Veranstaltungen des Volksbildungswerkes der Gemein\u00acde Rosbach. werden ebenso unterst\u00fctzt, wie in fr\u00fcheren Zeiten vaterl\u00e4ndische Feiern und heute Darbietungen am Volkstrauertag und seit 1956 an Kriegerehremal Imhausen.<br \/>\nNicht vergessen werden die lieben Alten , denen zum 80. und 85.Geburtstag , zur Goldenen und Diamentenen Hochzeit St\u00e4ndchen gebracht werden mit einer besonderen Angebinde, ohne R\u00fccksicht auf Mitgliedschaft im Verein Die Kranken werden durch das Lied ge\u00actr\u00f6stet, manches Konzert hat uneigenn\u00fctzig nur diesem Zweck gedient!<br \/>\nDie freundschaftliche Verbindung mit dem Turn- und Sportverein ist besonderes Anliegen. Die am Tag des Baumes einst gepflanzte Rotbuche ist oder wird einmal zum Wahrzeichen der Vereinstreue werden: allj\u00e4hrlich wild hier Lob Gottes gesungen!<br \/>\nZwar hat der Verein in den letzten Jahren sich weniger an den Wettstreiten beteiligt : Wir wissen, dass ihr Wert einigerma\u00dfen umstritten ist! Doch gab man in durchschnittlich 1 \u2014 2 Konzerten allj\u00e4hrlich Zeugnis vom Dienst an deutschen Liede; man besuchte mitfeiernd gerne die Nachbarch\u00f6re,gestaltete mit W\u00fcrde und Festesfreude die eigenen Vereinsjubil\u00e4en. Bezeichnend ist es auch, dass das erste S\u00e4ngerturnier nach dem letzten Kriege 1952 im Siegkreis von dem MGV Imhausen ausgerichtet wurde. Begierungspr\u00e4sident Warsch war Protektor, 20 Ch\u00f6re stritten um die Preise und weitere 3 feierten mit. Nach Presseberichten besuchten \u00fcber 3000 G\u00e4ste ein Fest, das einen stark beachteten Erfolg nachweise konnte. Besonders gew\u00fcrdigt wurde die Bevorzugung des zeitgen\u00f6ssischen Liedgutes und die problematische W\u00fcrdigung des Wettstreites \u00fcberhaupt, eingedenk der Worte Sendts:<br \/>\nDass, wettstreit und Wertungssingen heute nebeneinander stehen. Niemals kann ein Wettstreit ein Wertungssingen sein, weil ihm die entscheidenden Punkte fehlen,<br \/>\n1)Beurteilung der Werkwahl in ihren k\u00fcnstlerischen Qualit\u00e4t,<br \/>\n2)das Verantwortungsmoment vor dem eigenen Singen, seinem Inhalt und seiner ausstrahlenden Kraft,<br \/>\n3) der kulturelle Wert\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1) Gr\u00fcndung eines MGV in Imhausen 1854 In den Pfarrakten der geistlichen Schulinspektion ( Archiv der evangelischen Kirche zu Rosbach\u2014Sieg) wurde 1847 amtlich vermerkt, dass der Schullehrer B e r g h a u s gelobt werde wegen seiner Verdienste f\u00fcr das Chorleben und den Gesang, ,, auf dessen Verbesserung er mit gl\u00fccklichem Erfolg hier [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-c.php","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-29123","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mgv-imhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/29123","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mgv-imhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mgv-imhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mgv-imhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mgv-imhausen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29123"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.mgv-imhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/29123\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29124,"href":"https:\/\/www.mgv-imhausen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/29123\/revisions\/29124"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mgv-imhausen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}